
Eisenbahntheater über die Stahlindustrie in der DDR
Das Erz kam per Eisenbahn aus der kasachischen Steppe, die Kohle aus Polen. Auf den Kränen, Lokomotiven und am Hochofen arbeiteten oft Frauen, die für die Stahlindustrie der DDR unentbehrlich waren. Von Eisenhüttenstadt ging der Stahl in die Fabriken und Häfen des Westens, um gegen harte Devisen verkauft zu werden.
Im Frühjahr 2026 fährt ein Zug mit sechsachsigen Flachwagen durch Deutschland, beladen mit tonnenschweren Brammen, Stahlträgern und Coils. Auf und in den Waggons gibt das Eisenbahntheater HÜTTENWERK Einblick in die damalige Vorzeigeindustrie und die Verbindungen zum Westen. Zwanzig ehemalige Werktätige berichteten für das dokumentarische Theaterstück von ihren Erfahrungen im Eisenhüttenkombinat.
Termine
23. – 25. Mai 2026 FRANKFURT/ODER, Güterbahnhof →
29. – 31. Mai 2026 MAGDEBURG, Wissenschaftshafen →
2. – 4. Juni 2026 GRÄFENHAINICHEN, Ferropolis →
6. – 8. Juni 2026 SALZGITTER, Salzgitter AG →
11. – 15. Juni 2026 DUISBURG*, Landschaftspark →
19. – 27. Juni 2026 BRAKE, Binnenhafen →
*Die Vorstellungen in Duisburg im Landschaftspark finden im Rahmen des IMPULSE-Festivals → statt.
Künstlerisches Team
KONZEPT/REGIE Jens Erwin Siemssen
ENSEMBLE
Kristina Günther
Sophia Hahn
Lisa Indorf
Anna Pasieka
Jens-Uwe Richter
Oliver Walter
Margarita Wiesner
KOSTÜM Miriam Ebbing
Weitere Mitwirkende
PRODUKTION N.N.
KOMMUNIKATION Juliane Lenssen
REGIEASSISTENZ Süster Kristin Paulsen
TECHNIK Pawel Szczepanski, Ignacio Garrido
BÜRO Sylvana Ratje, Andrea Holer, Angela von Kamp
LAYOUT Karin Fröhling
Gefördert von:
Fonds Darstellende Künste, Investitionsbank Sachsen-Anhalt, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Stiftung Niedersachsen, Kleist Forum, Berthold Leibinger Stiftung, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Lotto-Stiftung Sachsen-Anhalt, Oldenburgische Landschaft mit Mitteln des Landes Niedersachsen, Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Fachbereich Kunst und Kultur Kulturförderung der Landeshauptstadt Magdeburg, ArcelorMittal, Kulturbüro Frankfurt (Oder), Stadt Salzgitter, Salzgitter AG/VPS, J. MÜLLER Weser, Kulturstiftung Wesermarsch