Spielzeit: 2018

Das Projekt „WILHELM*INA – and who am I?“ mit Jugendlichen aus Deutschland und den Niederlanden nimmt ein historisches Ereignis als Ausgangspunkt für ein gemeinsames Projekt, welches mit Theater-Präsentationen in beiden Ländern abgeschlossen wird: Im November 1918 geht der erste Weltkrieg zu Ende, Europa liegt in Schutt und Asche. Kaiser Wilhelm II geht mit seinem Zug auf die Flucht. An dem kleinen niederländischen Grenzbahnhof Eijsden wartet er auf die Gewährung von Asyl. Die niederländische Königin Wilhelmina lässt schließlich das Signal auf freie Fahrt stellen. Das Projekt „WILHELM*INA – and who am I?“ zeigt eigenständige Präsentationen in Spandau und am Huis Doorn (NL) und bereichert die Vorstellung „WILHEM*INA“ im Ozeanblauen Zug in Utrecht (NL) und in Geestenseth.

Die Geschichte des abgedankten Kaisers ist der Anlass eines Theaterprojektes, bei welchem Jugendliche beider Länder und mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund sich Fragen aus heutiger Sicht und zu ihrer Identität stellen. Sie interviewen sich gegenseitig und andere Menschen und verarbeiten dieses Material zu Theater-Szenen. Bei den jugendlichen Teilnehmern aus Deutschland und den Niederlanden werden Jugendliche mit Fluchterfahrung integriert (refugees), es wird in gemischten Gruppen gearbeitet.

Aus den Texten entwickeln die Jugendlichen in Begleitung von Theaterpädagogen Theaterszenen und präsentieren diese der Öffentlichkeit schließlich an einem authentischen Ort, Huis Doorn und im Theaterzug.

Das Projekt „WILHELM*INA – and who am I?“ findet statt mit freundlicher Förderung von jonge kunst (Fonds Soziokultur und Fonds Cultuurparticipatie), LAG Soziokultur, Niedersächsische Staatskanzlei, LV Stade mit Mitteln des Landes Niedersachsen und LK Cuxhaven.

Fotos: Julia Kawka, Lorenzo Marconi

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Who Am I (2018)

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