Deutsch  |  English  

Eine neue Regieassistenz

Biene Birgit probt mit

24.April 2012 /CRS

 

Mein erster Arbeitstag hier in Emden. Gestern bin ich mit Hagel begrüßt worden, doch heute hat sich die Sonne immer wieder mal blicken lassen. Die Kaserne ist super, eine tolle Kulisse, sie gibt die richtige Atmosphäre zu dem Stück und ist auch gleichzeitig Darsteller auf ihre eigene Weise. Eigentlich habe ich heute schon wahnsinnig viel erlebt. Ich durfte bei den Einzelproben dabei sein. Durfte selbst dokumentieren, was schon vorher geprobt war, und somit habe ich nochmals meine ganz eigne Probe bekommen. Abends habe ich dann einem stumble-through beigewohnt, wo ich den Ablauf des kompletten Stückes        

sehen konnte. Nun freue ich mich erschöpft aber glücklich auf mein Bett.

Gute Nacht.

 

 

Auf in den Endspurt!

Meister Frank - immer bei der Arbeit

21. April 2012 / DAK

 

Eine weitere Woche Kasernenleben liegt heute hinter uns, wobei die letzten sieben Tage durch das Nächtigen im Block Breslau (Wrocław) die direkte Begegnung mit dem Spielort noch intensiviert haben. Während der Proben wurden die restlichen Szenen mit den neuen KollegInnen etabliert, bestehende Parcoursstationen genauer ausgearbeitet oder auch komplett umgeworfen und neu entwickelt, sensationelle Bühnenelemente und Requisiten kreiert (hier sei besonders unser Techniker Frank, der ein wahrer Meister seines Fachs und ein echtes Improvisationsgenie ist, hervorzuheben!) und weiter an Kostümideen gefeilt und genäht… Außerdem stießen weitere zwei Laiendarsteller sowie diverse ChorsängerInnen zu unserer Truppe. Es gab eine Pressekonferenz mit anschließenden riesengroßen Vorankündigungen in drei lokalen Zeitungen und eine kurze Vorabpräsentation beim Stadtteilfrühstück im Kulturbunker Barenburg. Die Resonanz war bisher durchgehend positiv. In knapp einer Woche ist Premiere von „Helden zur See“, und nach einigem Bangen ob der kurzen noch verbleibenden Zeit und einiger noch nicht zur vollkommenen Zufriedenheit gereiften Szenen kehrte nach der heutigen sehr effektiven Probe doch so etwas wie Beruhigung ein. Wollen wir hoffen, dass das nicht nur die Ruhe vor dem Sturm ist! Aber erstmal blicken wir nun einem probenfreien Sonntag entgegen, an dem mit dem Besuch des Emder Bunkermuseums eine spannende horizonterweiternde und für die Inszenierung sicher hilfreiche Freizeitaktivität auf dem Programm steht… Das wohl verdiente Wochenende genießen einige Teammitglieder fernab von Kaserne und kalter Dusche, während die hier Verbleibenden den Samstagabend mit Barbecue und Kasernenlagerfeuer begingen.

 

Bianco - von der Sonne geküsst

Che cosa sono io?

20. April 2012 / DAB

 

Bidone. Hoite nebeltünnen. Bel lavoro, trasformare per vedere quel che c´è con occhi nuovi…e altri sensi anche…Si sentiva la fine della settimana oggi, ma il sole stamattina ci ha baciati e così tutto è scivolato bene come la birra nei nostri bicchieri unti, stasera. Basta poco per abbituarsi, e trovare persone e luoghi familiari…basta poco per sentirsi stranieri, per esempio a mediamarckt… o  vedere negli occhi di un anziano la sua storia e la storia di questo posto e capire che è la tua stessa storia e lui ti capisce e non sei più straniero e non servono le parole, bastano i suoni, i gesti ,le intenzioni…oggi Freitag..giorno libero..mi piace…lavorare..cioè fare qualcosa senza doverlo fare..senza che nessuno ti obblighi..con piacere.mi piace.KRASS..ciÜss

Wat is hier allemaal gebeurd in de afgelopen decennia?

19. April 2012 / GOK

 

Acht jaar geleden speelde ik mijn eerste Kleinod productie; `Sorr‘ een voorstelling gespeeld tijdens eb op het Wad. Vier jaar geleden twee producties achter elkaar; `Porselein‘ op het landgoed Herinckhaven in Nederland en `Dat Schiff war kalt` in een voormalig zeemannenhotel te Bremerhaven. Das letzte Kleinod brengt mij altijd naar zeer bijzondere plekken met interessante verhalen Dit keer ben ik in een kazerne beland,   Die Karl von Müller Kaserne te Emden. Het gebied van de kazerne beslaat ongeveer 70.000 vierkante meter. Om mij heen staan verschillende gebouwen die allemaal leeg staan. Dit geeft een treurige uitstraling, maar tegelijkertijd maakt het mij enorm nieuwsgierig. Wat is hier allemaal gebeurd in de afgelopen decennia? Regisseur Jens Siemssen werkt altijd vanuit oral history; door middel van interviews verzamelt hij verhalen. Daarbij is de locatie waar we spelen heel belangrijk en gebruiken we alleen de materialen die de plek te bieden heeft. In een van mijn scenes heb ik een kinderwagen. Frank en Malte, van de technische staf, hebben er voor mij een gebouwd uit het oprolsysteem van de brandweerslang en stukken ijzeren pijp van de centrale verwarming. En het lijkt echt op een kinderwagen en maakt veel geluid in de lege, lange gang alwaar ik met Bianco de scene speel. Bianco is een Italiaanse jongeman die het bombardement van de geallieerden, waar ik me tegen moet beschutten, maakt. Hij slaat met deuren en met een metalen verwarmingspijp maakt hij het geluid van mitrallieur. We werken in deelrepetities omdat we twee weken hebben om dit geheel met vijf acteurs en anderen te maken. Maar het gaat goed, er staan een paar mooie en suggestieve beelden met interessante verhalen op het program. Deze kazerne, is dankzij de gure wind die door de kapotte ramen waait en de verweerde muren, een prachtige speelplek.

 

 

Mauerregen

Weg frei für Das Letzte Kleinod

18. April 2012 / MAM 

 

Das Loch der Tür ist nun vollbracht, den Hammer möcht ich segnen
In Symbiose seiner Macht ließ ich die Mauer regnen

So schlag ich zu und Meißel sticht das stundenlang die Mauer bricht
Bis sie wie mancher Hammerstiel in viele Spreißel mir zerfiel

Am Tagesend die Muskeln weh, musst Schutt vom Wege fegen
Ein Blick im Spiegel dann, ich seh: Ich stand im Mauerregen.

Und jetzt Moral von der Geschicht: Doppelt' Wände weinen nicht.
Aber sie fallen.



Bester Bürokomfort

Schaltzentrale

17. April 2012 / ULS

 

Nicht nur in einen Theaterschauplatz und in ein Wohnhaus haben sich die Kasernengebäude verwandelt – auch Büroplätze, die allen modernen Anforderungen genügen, finden sich nun dort. Während im Block Ostfriesland für die Vorstellungen geprobt wird, wird hinter den Kulissen kräftig recherchiert, telefoniert und gemailt. Sowohl die kleineren Probleme (wie die fehlende Handseife) als auch die größeren organisatorischen Aufgaben rund um die Inszenierung laufen am Schreibtisch der Produktionsleitung zusammen – und finden von dort aus schnellstmöglich eine Lösung.

 

 

Durchstarten

Volle Kraft voraus!

16. April 2012 / DAK

 

Nachdem das Team am Sonntag durch internationalen Schauspielzuwachs komplettiert wurde, begann die zweite Probenwoche mit einem dynamischen Warm-up und einer noch tiefer gehenden Exploration des Spielortes. Dabei wurde ein vorher unentdeckter Raum aufgetan und unter einer verborgenen Metalltür ein Geheimgang vermutet, der sich dann aber lediglich als Pumpgrube entpuppte. Diese Enttäuschung wich jedoch beim Anhören weiterer Zeitzeugeninterviews einer sagenhaften Bilder- und Ideenflut für die bevorstehende Inszenierung.

 

 

Umzugsfieber

Alles muss mit ins neue Quartier

14. April 2012 / BOS

 

Die erste Arbeitswoche ist erfolgreich abgeschlossen. Einige Szenen sind angelegt, die Route der Inszenierung steht fest und zwei Laienschauspielerinnen sind dazugestoßen. Nun steht für das Team der Einzug in das Wohngebäude auf dem Kasernengelände bevor. Zum leichten Bedauern die beheizten Räume der Ferienwohnung zu verlassen mischt sich Vorfreude auf Überlebenstraining, Abenteuer und die Einzugsgrillfeier.

Trautes Heim

Heimelige Atmosphäre nach der Renovierung

13. April 2012 / VIB

 

Für Das Letzte Kleinod hat sich eine aus historischer Sicht überzeugende Unterkunft gefunden. Während der Proben und Vorstellungen von „Helden zur See“ wird die Künstlergruppe ein Gebäude auf dem Kasernengelände beziehen. Da auch dieser Wohnblock seit einiger Zeit nicht mehr genutzt worden ist, waren hier einige Renovierungs- und Reinigungsarbeiten unumgänglich. Man möchte es schließlich behaglich haben!

 

Zlatna berichtet auf bulgarisch über einen Stilbruch

Забравих да кажа, че разбивахме едни стени с чук, спектакулярно!

12. April 2012 / ZLM

 

Днес яхнах колелото и разгледах града малко повече, чак до другия му край стигнах в търсене на копирен център. Копирах и се върнах. По-късно през деня пак ходих и пак се върнах. Откривам, че тук слънцето грее малко преди залез, и светлината е чудесна, въпреки че не е особено топло. Напредваме, струва ми се доста интересно. Аз междувременно усещам, че една нова идея се заражда в главата ми и трябва да си я запиша в тефтерчето преди да я забравя. До утре.

 

Das Letzte Kleinod steht unter Strom

Baustromkasten und Schlauchleitung

12. April 2012 / VIB

 

Eine stillgelegte Kaserne mit Strom und Wasser zu versorgen klingt zunächst nicht nach vielen Umständen. Um jedoch die Anschlüsse fachgerecht einrichten zu lassen und gleichzeitig allerlei Vorschriften zu beachten und zu erfüllen erforderte ein engagiertes Management. In den Gebäuden Strom und Wasser zur Verfügung zu haben, war heute der bedeutendste Schritt in den Vorbereitungen der Inszenierung.

 

Spuren der Vergangenheit

Spurensuche

11. April 2012 / VIB

 

Beim eingehenden Inspizieren des Kasernenblocks fanden sich Spuren der Vergangenheit. Obwohl das Gebäude seit etwa fünfzehn Jahren leer steht, konnten Überbleibsel eines scheinbar hohen Kaffeekonsums entdeckt werden. Auch offenbarte die Trinkstube des Kasernenblocks eine Zigarettenschachtel auf deren Banderole der Preis noch in DM ausgewiesen war.

Das Letzte Kleinod trifft in Emden ein

Verdiente Freude über einen geleerten LKW

10. April 2012 / VIB

 

 

Bereits gestern versammelte sich der Großteil des Teams von Das Letzte Kleinod in Emden und reiste dazu aus den verschiedensten Ecken Europas an. Heute traf sogleich der bis obenhin beladene LKW aus der Basis in Geestenseth ein. Vom Zuschauerstuhl über Scheinwerfer bis hin zu einstigen Krankenhausbetten, der Laster barg alles, was für eine Inszenierung in einem leerstehenden Gebäude benötigt wird. Viele Hände trugen das umfangreiche Equipment in den Block Ostfriesland und wurden bald mit dem erhebenden Anblick einer geräumten Ladefläche belohnt.

 

Zeitzeugen erzählen vom Hunger

Barenburger Ehepaar erinnert sich

23. März 2012/ JES

 

Die Künstlergruppe führte heute zahlreiche Interviews mit Barenburger Bürgern. Ein Ehepaar erzählte, wie sie nach einer heimlichen Hausschlachtung die Fleischstücke durch die Straßensperre an der Auricher Brücke brachten. Die Schweinebraten wurden in einem Kinderwagen versteckt und an den arglosen kanadischen Soldaten vorbei geschoben.  Aus den Geschichten entsteht die Vorstellung "Helden zur See", das in den nächsten Wochen in der ehemaligen Karl-von-Müller-Kaserne entsteht.

Bauamt gibt grünes Licht

Endloser Flur

21. März 2012/ JES

 

Der Realisierung des Projektes "Helden zur See" steht nun nichts mehr im Wege. Heute gab das Bauamt der Stadt Emden die Genehmigung für die Veranstaltung in der stillgelegten Kaserne. Der zuständiger Ingenieur konnte bei einer Begehung keine Sicherheitsmängel im seit 15 Jahre leerstehenden Gebäude feststellen.

 
  Impressum  |  Datenschutz