Rittergut Altluneberg (2009)
Das Dorf Altluneberg wurde viele Jahrhunderte durch das Rittergut geprägt. Im Jahre 1980 wurde der Betrieb eingestellt, die Tore des Anwesens wurden für Jahrzehnte geschlossen. In einer dokumentarischen Theatervorstellung erzählt Das Letzte Kleinod vom Umbruch des Rittergutes. Mit der begehbaren Inszenierung wird der historische Gutshof erstmals wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
›Rundgang
Das war ja alles schon so heimliche Tuerei nach dem Krieg. Das durfte ja nicht öffentlich gemacht werden. Es wurde heimlich gebuttert. So lange bis die Flocken kommen, musste man stampfen. Und denn hat man diese ganze Butter auf Mittelteller müssen aufteilen, damit jeder sein Teil kriegt.
Bodil Strutz
Diese Teller, die da noch im Schrank stehen, das sind so größere richtig dicke Porzellanteller. Aber es war schönes Porzellan. So schmale blaue Streifen, und dann so ein bisschen ausgezackt und so leichter Goldumzug. Teller werden in die rechte Hand genommen und mit der linken Hand von links mit einem Abstand von vierzig bis fünfzig Zentimeter hingestellt. Der untere Rand des Tellers schneidet mit der Tischkante ab.
Wiebke Acton, Kirsten Schötteldreier
Ach, mit der Mühle, mit der Jungmühle. Alle haben sie gelacht. Das war so gelungen, diese Vorführung im Park. Das muss in den Sechzigern, Siebzigern sein. In den Sechzigern eher.
Hier kommt herein, was alt und krumm,
dann macht die Mühle schrumm, schrumm, schrumm.
Und wenn denn alles durchgedreht,
was junges, fesches vor euch steht.
Buch und Regie: Jens-Erwin Siemssen/ Dramaturgie: Juliane Lenssen/ Spiel: Birgit Wieger, Bodil Strutz, Claas Würfel, László Klapscik, Nikolas Knauf, Patrick Hellenbrand, Wiebke Acton/ Gesang: Kirsten Schötteldreier/ Weitere Mitwirkende: Laienspielgruppe Sellstedt, das-quintett, Karnevalsverein Wehdel/ Objekte, Bühnenbild: Elze van den Akker, Jos Smeets/ Regieassistenz: Sabrina Meyer/ Licht und Technik: Moritz Müller, Hendrik Borowski, Frank Dohrmann, Thimo Kortmann/ Kostüm: Tanja Künzel/ Büro: Martina Krämer, Claudia Stollenwerk
Mit freundlicher Unterstützung von: Land Niedersachsen, Fonds Soziokultur, Stiftung Niedersachsen, Kreissparkasse Wesermünde-Hadeln, Landschaftsverband Stade, Gemeinde Schiffdorf und Landkreis Cuxhaven.










