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SHIPPING CONTAINERS

Szenenfoto aus "November und was weiter"

Dokumentartheater mit Geflüchteten aus Syrien

 

Millionen von Syrern sind auf der Flucht. Doch was wissen wir über unsere neuen Nachbarn? Über den Konflikt, die Kultur, die Geschichte und die heutige brutale Lebenswirklichkeit Syriens? Die Künstlergruppe Das Letzte Kleinod lässt die Betroffenen selbst zu Wort kommen und inszeniert mit Geflüchteten und Schauspielern ein dokumentarisches Theaterstück über den Bürgerkrieg in Syrien. Interviews werden zu einem Theatertext verdichtet, der über den Alltag vor und während des Bürgerkrieges erzählt und über die persönlichen Motive, die schließlich zur Flucht führten.

 

SHIPPING CONTAINERS geht auf die Reise durch den Landkreis Cuxhaven. In fünf Seecontainern auf Eisenbahnwaggons entstehen Bühnenräume, in denen Biografien von Kriegsflüchtlingen in einer begehbaren Theatervorstellung zu erleben sind. Die Premiere findet am 12. September 2017 in Geestenseth statt, weitere Aufführungen folgen in Bad Bederkesa und Cuxhaven.

METEOR

Wissenschaftlerin an Deck der Meteor

Dokumentartheater über Süd-Atlantik Expedition

 

Das Theaterprojekt erzählt die Geschichte der ersten Deutschen Atlantikexpedition in den Jahren 1925/27, bei der erstmals die Strömungsverhältnisse des Süd-Atlantiks auf 13 Fahrten zwischen Amerika und Afrika erforscht wurden.  

 

Heute fährt das inzwischen dritte Forschungsschiff unter dem Namen METEOR über die Ozeane und erforscht den maritimen Lebensraum und seinen Einfluss auf unser Klima. Im Dezember 2016 reiste der Autor und Regisseur Jens-Erwin Siemssen vier Wochen auf dem modernen Forschungsschiff mit, um die Wissenschaftler*innen bei Ihrer Forschungsarbeit vor der südafrikanischen Küste zu begleiten. Die Eindrücke der Forschungsreise fließen in eine beeindruckende Theatervorstellung ein, die im kommenden Sommer mit dem Ozeanblauen Zug auf Bahnhöfen in Deutschland aufgeführt wird. Der Zug wird zum Forschungsschiff METEOR umgebaut und von Schauspielern und Musikern in Szene gesetzt.

 

Die Premiere von METEOR findet als Gebäude-Inszenierung am 11. Mai 2017 im DSM in Bremerhaven statt. Nach try-outs in Geestenseth hat das Theater auf Schienen von METEOR am 27. Mai 2017 Premiere in Wilhelmshaven, weitere Standorte sind u.a. Hamburg, Hannover, Göttingen, Berlin und Frankfurt/Oder.

 

Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Schiffahrtsmuseum Bremerhaven (DSM) und wird mit freundlicher Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2016*17 „Meere und Ozeane“ realisiert.

STURMFLUT

Sturmflut vor Spiekeroog

Dokumentartheater über den Klimawandel

 

Dezember 2016. Eine schwere Sturmflut tobte vor den ostfriesischen Inseln. Vier Container mit Bauholz wurden vom Deck eines havarierten Schiffes gerissen und am Strand von Spiekeroog angeschwemmt. Die Reederei stiftete das Strandgut jetzt als Bühnenbild für ein Dokumentartheater über den Klimawandel.

 

Das Letzte Kleinod greift im Theaterprojekt STURMFLUT das wohl wichtigste Thema der Nordseeküste auf. Geht es nach den Prognosen der Klimaforscher, werden wesentliche Teile dieser einzigartigen Landschaft durch den Anstieg des Meeresspiegels langfristig versinken. Das Theater fragt nach dem Verhältnis der Küstenbewohner zu den entfesselten Naturgewalten, recherchiert Katastrophenberichte, historische Anekdoten und neue Perspektiven.

 

Aus den Recherchen entsteht das Stück STURMFLUT, das während der Zeit der Winterstürme 2017/18 aufgeführt wird, zuerst auf der Nordseeinsel Spiekeroog und anschließend auf einer Tournee mit dem Ozeanblauen Zug zu Orten an der Küste. Die Premiere von Sturmflut“ wird am 11. November 2017 auf der Insel Spiekeroog gespielt, weitere Aufführungen finden in Bremervörde, Bremerhaven, Bad Bederkesa und Geestenseth statt.  

 
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