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NOVEMBER UND WAS WEITER

Schlepper brachten sie auf  Lastwagen durch die Wüste. An der lybischen Küste gingen sie an Bord eines überfüllten Kutters. Strandeten in Sizilien und schlugen sich nach Deutschland durch, um dort Asyl zu beantragen. Warteten in der Zentralen Aufnahmestelle und bekamen schließlich eine Unterkunft in einem Flüchtlingsheim auf dem Lande zugewiesen. Zusammen mit 15 anderen Landsleuten, am Rande eines 800-Seelen-Dorfes in Niedersachsen.

 

Im November 2014 inszeniert das Theater Das Letzte Kleinod die dokumentarische Theatervorstellung NOVEMBER UND WAS WEITER über Flüchtlingsheime auf dem Lande. Das Theater begleitete die Flüchtlinge bei Ihrer Ankunft in Deutschland. Besuchte mit ihnen Behörden, kaufte mit ihnen ein und sprach mit den Nachbarn. 

 

Die Flüchtlinge wurden interviewt, nach ihren Erlebnissen, ihren Plänen und Hoffnungen befragt. In originalen Räumen stellen sie die Stationen ihrer Flucht nach. Ein verbeulter Seecontainer, das verblichene Zelt des UN-Flüchtlingshilfswerkes und ein heruntergekommener Wohncontainer wecken Erinnerungen. Schauspieler versetzen sich in die Situation und übernehmen die Erzählungen. Zusammen mit den Flüchtlingen spielen sie die Geschichte dieser langen Reise. In der begehbaren Inszenierung werden die Zuschauer mit den Krisenherden dieser Welt konfrontiert, mit dem Sudan, mit Afghanistan und Bosnien.

  

Das Projekt NOVEMBER UND WAS WEITER findet mit freundlicher Unterstützung vom Land Niedersachsen, dem Fonds Soziokultur, dem Landschaftsverband Stade und der Gemeinde Schiffdorf statt.   

 

Ensemble                 Presse                 Video

 
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