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Muna Lübberstedt (2010)

Dokumentarische Inszenierung einer Militärbrache

 

Neben der kleinen Bahnstation von Lübberstedt zweigt ein unscheinbarer Gleisanschluss von der Hauptstrecke in den Wald. Hinter dem verschlossenen Eisenbahntor verbirgt sich ein weitverzweigter Verladebahnhof, die Muna Lübberstedt. In Bunkern und Fabriken wurden hier seit 1941 Munition und Seeminen produziert. Während des Krieges mussten auch KZ-Häftlinge in der Muna Zwangsarbeit leisten. Bis zum vergangenen Jahr nutzte die Bundeswehr das Gelände.

 

Mit der Inszenierung in der Muna Lübberstedt wurde der Stacheldraht 2010 erstmals seit siebzig Jahren für die Öffentlichkeit geöffnet. Während der Aufführung fuhren die Zuschauer in einem Triebwagen aus dem Jahre 1920 auf dem Muna Gelände von Schauplatz zu Schauplatz.

 

 

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Fotos: Jens-Erwin Siemssen, Melanie Pieper

 
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