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Die verlorenen Söhne (2010)

Theater über Walfang in Grönland

 

Die Vorstellung 'Die verlorenen Söhne' erzählt die Geschichte von zwei jungen Spiekeroogern, die zum Walfang nach Grönland ausfahren. Auf der Jagd in der Disko-Bay geraten sie ins Packeis, wo ihr Schiff in einer Eispressung zerdrückt  wird. Über das Meereis erreichen sie die rettende Küste und überwintern bei den Inuit. Erst viele Jahre später kehren sie auf die Heimatinsel zurück.

 

Das Theater Das Letzte Kleinod ging nicht nur auf den ostfriesischen Inseln auf Spurensuche. An der Westküste Grönlands sammelten der Regisseur Jens-Erwin Siemssen und seine Gruppe Erzählungen über den Walfang und das Leben im Eis. 

 

Die Vorstellung erzählt von der Konfrontation zweier Kulturen im Eismeer. So wirkten an der Inszenierung neben den deutschen Ensemblemitgliedern auch zwei grönländische Schauspielerinnen des Theaters Silamiut mit. Die Uraufführung fand in einem alten Lagerschuppen in den Dünen von Spiekeroog statt. In den Häfen von Bremerhaven und Cuxhaven wurden weitere Vorstellungen gespielt. Anschließend reiste das Theater nach Grönland. Im Kulturzentrum Katuaq in Nuuk und im alten Transchuppen auf der Insel Uummannaq fand die Gastspielreise ihren Abschluss.

 

 

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Fotos: Melanie Pieper

 
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